Vorbereitung des Kästner-Detektivspiels

Spaß mit und ohne Emil. Es ist vorteilhaft, wenn die Kinder das Buch oder den Film „Emil und die Detektive“ kennen, aber nicht nötig. Das Spiel macht ohne Emil genauso viel Spaß.

Anforderungen: Die Detektive müssen sich mit einem Stadtplan orientieren können und Textaufgaben verstehen. Das ist für Gymnasiasten in der Regel kein Problem und für Oberschüler meist auch nicht. Dennoch scheitern Oberschüler gelegentlich, weil sie viel zu scnell aufgeben. Ehrgeizige Viert-Klässler waren dagegen schon erfolgreich. Und das ohne Hilfe und in Rekordzeit.

Ausrüstung. Wichtig sind nur eine Uhr und Schreibzeug für jede Gruppe. Außerdem sollten die Ermittler selbst oder die Betreuer eine Code-Tabelle nach folgendem Muster vorbereitet haben:

Teilnehmerzahl: Ideal sind 8-100 Mitspieler für 2-18 Gruppen. Möglich sind aber auch Spiele für Einzelgruppen mit 3-6 Mitspielern oder Großfahndungen mit noch mehr Mitspielern.

Gruppen-Einteilung: Ideal sind 4-6 Mitspieler pro Gruppe.  Ab 7 Ermittlern interessieren sich schwache Detektive mehr für die vielen Fress-Buden und Shops am Weg als für ihre Augfgaben und überlassen die „Arbeit“ den Starken. Teilen Sie die Kinder bitte vor der Veranstaltung in Gruppen ein.

Absicherung:  Wenn Sie für den Notfall Handy-Nummern mit den Gruppen tauschen wollen, tun Sie dies bitte vor dem vereinbarten Spielstart.

Gefahren. Die Königsbrücker ist stark befahren und die Alunstraße sehr eng. Alle Straßen-Querungen im Spielgebiet sind, bis auf eine am Kästner-Museum, mit Ampeln gesichert, so dass das Gefahrenpotential gering ist. Erinnern Sie trotzdem noch einmal an die Verkehrsregeln.

Toiletten: Öffentliche Toiletten gibt es keine im Spielgebiet, aber mehrere Cafés und die Schauburg. Dort ist das Problem am einfachsen lösbar.

Kombination: Viele Schulen kombinieren das Spiel mit einem Besuch des Schulkinos in der Schauburg, gleich nebenan. Das Film-Angebot ist riesig. Auswählen könne Sie unter http://www.schulkino.de und bestellen unter 0351 8048878. Favoriten sind "Die rote Zora" und "Das fliegende Klassenzimmer".